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Gonorrhö (Tripper)...medizinische Beratung

Last updated 5 Dag , 14 uur 27 Keer bekeken

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In this page talks about ( Gonorrhö (Tripper)...medizinische Beratung ) It was sent to us on 26/07/2021 and was presented on 26/07/2021 and the last update on this page on 26/07/2021

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Diagnose













Mikroskopische Untersuchung und Laboranalyse eines Abstrichs






Bei mehr als 95 Prozent der infizierten Männer bei denen ein Ausfluss austritt kann Gonorrhö innerhalb einer Stunde diagnostiziert werden indem die Bakterien (Gonokokken) in Ausflussproben durch eine mikroskopische Untersuchung identifiziert werden. Tritt der Ausfluss aus berührt der Arzt mit einem Wattestäbchen oder einer Glasscheibe die Eichel um eine Probe zu entnehmen. Tritt der Ausfluss nicht aus führt der Arzt zur Probeentnahme ein kleines Wattestäbchen einen Zentimeter oder tiefer in die Harnröhre ein. Männer werden gebeten mindestens 2 Stunden vor der Probeentnahme nicht zu urinieren.



Die Identifizierung von Bakterien in einer Ausflussprobe des Gebärmutterhalses ist schwieriger. Das Bakterium kann nur bei ungefähr der Hälfte der infizierten Frauen nachgewiesen werden.



Die Probe (von der Harnröhre oder dem Gebärmutterhals) wird ebenfalls an ein Labor zur Kultivierung (Wachstum der Erreger) und für weitere Untersuchungen weitergeleitet. Diese Tests sind für beide Geschlechter sehr zuverlässig sie dauern aber länger als mikroskopische Untersuchungen. Vermutet der Arzt eine Infektion im Rachen Rektum oder der Blutbahn schickt er Proben davon zur Überprüfung an ein Labor.



Es können hochempfindliche Tests durchgeführt werden um die DNA von Gonokokken und Chlamydien (die häufig ebenfalls vorhanden sind) nachzuweisen. Labore können Tests auf beide Infektionen anhand einer einzelnen Probe durchführen. Bei manchen dieser Untersuchungen (sogenannten Nukleinsäureamplifikationstests) werden Methoden angewendet die die Menge des genetischen Materials der Bakterien erhöhen. Da diese Tests die Erkennung der Erreger erleichtern können dafür Urinproben verwendet werden. Darum sind diese Tests zweckmäßig für das Screening von Männern und Frauen die keine Symptome aufweisen oder nicht dazu bereit sind Proben von Flüssigkeiten aus ihren Genitalien entnehmen zu lassen.



Da viele Menschen mehr als eine Geschlechtskrankheit haben können Ärzte Proben von Blut und genitalen Flüssigkeiten auch auf andere Geschlechtskrankheiten wie Syphilis und eine HIV-Infektion untersuchen. Nach Chlamydieninfektionen wird ebenfalls gesucht.



Wenn ein Gelenk rot und geschwollen ist benutzen Ärzte eine Nadel um Flüssigkeit aus dem Gelenk zu entnehmen. Diese Flüssigkeit wird zur Kultivierung und für andere Tests eingesandt.

Untersuchung auf Gonorrhö

Bestimmte Personen ohne Symptomatik werden auf Gonorrhö untersucht da sie Merkmale eines erhöhten Risikos für diese Infektion aufweisen.



So werden zum Beispiel Frauen gescreent die nicht schwanger sind und auf die Folgendes zutrifft:





Unter 24 Jahre alt und sexuell aktiv




Geschlechtskrankheit in der Vergangenheit




Risikoreiches Sexualverhalten (z. B. wechselnde Partner kein regelmäßiger Kondomgebrauch oder Prostitution)




Partner der risikoreiches Sexualverhalten praktiziert






Schwangere werden bei der ersten Pränataluntersuchung und falls Risikofaktoren für eine Infektion vorliegen erneut im dritten Trimester gescreent.



Heterosexuelle Männer werden nicht routinemäßig untersucht es sei denn sie weisen ein hohes Infektionsrisiko auf beispielsweise wenn sie mehrere Sexualpartner haben sich in einer Klinik für Geschlechtskrankheiten behandeln lassen oder in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen werden.



Männer die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben werden nur gescreent wenn sie im vergangenen Jahr sexuell aktiv waren. Diejenigen mit einer HIV-Infektion mehreren Geschlechtspartnern oder Partnern die ihrerseits mehrere Partner haben werden häufiger untersucht.



Vorbeugung











Folgende allgemeine Maßnahmen können der Vorbeugung von Gonorrhö (und anderen Geschlechtskrankheiten) dienen:





Regelmäßige und korrekte Benutzung von Kondomen




Das Vermeiden unsicherer Sexpraktiken wie häufiger Wechsel der Sexualpartner oder Geschlechtsverkehr mit Prostituierten oder Partnern die andere Sexualpartner haben




Sofortige Diagnose und Behandlung der Infektion (um eine Ansteckung anderer Menschen zu vermeiden)




Identifikation der Sexualpartner/-innen infizierter Personen mit anschließender Beratung oder Behandlung dieser Sexualpartner






Sexuelle Abstinenz (anal vaginal oder oral) ist der zuverlässigste Weg zur Vorbeugung von Geschlechtskrankheiten der jedoch häufig unrealistisch ist.


Weitere Informationen













Centers for Disease Control and Prevention: Gonorrhö (Tripper)





Behandlung













Antibiotika Ceftriaxon und Azithromycin




Testen und Behandlung der Sexualpartner






In der Regel wird den Patienten mit Gonorrhö eine Einzelinjektion des Antibiotikums Ceftriaxon in einen Muskel verabreicht und eine Einzeldosis Azithromycin zum Einnehmen gegeben. Mit Ceftriaxon werden zwar die meisten Patienten in den USA geheilt aber parallel dazu wird Azithromycin mit Ceftriaxon gegeben weil diese verhindern können dass die Gonokokken gegen die Behandlung resistent werden. Außerdem tötet Azithromycin auch Chlamydien ab mit denen die Patienten mit Gonorrhö häufig infiziert sind.



Wenn sich die Gonorrhö auf dem Blutweg ausgebreitet hat werden die Patienten normalerweise in einem Krankenhaus mit intravenösen oder intramuskulären Antibiotika behandelt.



Wenn Symptome nach der Behandlung zurückkehren oder bestehen bleiben könnten Ärzte Proben zur Kultivierung entnehmen um festzustellen ob diese Menschen geheilt sind und um möglicherweise Tests durchzuführen um zu untersuchen ob die Gonokokken gegen die benutzten Antibiotika resistent sind.



Menschen mit Gonorrhö sollten nicht sexuell aktiv sein bis die Behandlung abgeschlossen ist um eine Ansteckung von Sexpartnern zu vermeiden.

Sexualpartner

Alle Partner die in den letzten 60 Tagen sexuellen Kontakt mit einer infizierten Person hatten sollten auf Gonorrhö und andere Geschlechtskrankheiten untersucht werden. Wenn die Tests positiv sind sollten sie behandelt werden. Sexualpartner die innerhalb der vorangegangenen 2 Wochen mit Gonorrhö in Kontakt gekommen sind werden behandelt ohne die Testergebnisse abzuwarten.



Beschleunigte Partnertherapie ist eine Möglichkeit die Ärzte gelegentlich anwenden um die Therapie von Geschlechtspartnern zu erleichtern. Bei dieser Herangehensweise wird den Patienten mit Gonorrhö ein Arzneimittelrezept für ihre Partner ausgehändigt. So benötigt der Sexualpartner keine ärztliche Beurteilung um mit der Behandlung zu beginnen. Es ist allerdings besser einen Arzt aufzusuchen da er den Partner auf eine Arzneimittelallergie und das Vorhandensein weiterer Geschlechtskrankheiten untersuchen kann. Wenn aber eine ärztliche Konsultation des Partners wenig wahrscheinlich ist ist die beschleunigte Partnertherapie nützlich.



Symptome











Normalerweise verursacht Gonorrhö nur an den Stellen der ursprünglichen Infektion Symptome. Bei einigen Menschen verbreitet sich die Infektion durch die Blutbahn zu anderen Körperteilen insbesondere zur Haut und/oder zu den Gelenken.



Manche Männer (ungefähr 25 %) haben nur minimale Symptome. Die Symptome beginnen etwa 2 bis 14 Tage nach der Infektion. Männer entwickeln leichte Beschwerden in der Harnröhre (der Röhre über die der Urin von der Blase aus dem Körper gelangt). Anschließend folgen wenige Stunden später leichte bis starke Schmerzen beim Wasserlassen ein gelb-grünlicher eitriger Ausfluss aus dem Penis und häufiger Harndrang. Die Öffnung an der Spitze des Penis kann sich röten und anschwellen. Das Bakterium breitet sich manchmal bis zu den Nebenhoden aus (die spiralförmigen Röhren auf den Hoden) sodass das Skrotum anschwillt und druckempfindlich wird.



Manche Frauen (ungefähr 10 bis 20 %) haben minimale oder keine Symptome. Darum kann Gonorrhö nur im Rahmen eines Routine-Screenings oder nachdem ihr männlicher Partner mit einer Infektion diagnostiziert wurde festgestellt werden. Symptome beginnen typischerweise frühestens 10 Tage nach der Infektion. Manche Frauen entwickeln nur leichte Beschwerden im Genitalbereich und haben einen eitrigen Ausfluss aus ihrer Vagina. Andere Frauen haben jedoch schwerwiegendere Symptome wie häufigen Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen. Dazu kommt es wenn auch die Harnröhre infiziert ist.



Bakterien verbreiten sich normalerweise nach oben in den Genitaltrakt und infizieren die Leiter die die Eierstöcke mit der Gebärmutter verbinden (Eileiter). Diese Infektion Salpingitis genannt verursacht starke Unterbauchschmerzen insbesondere während des Geschlechtsverkehrs. Bei manchen Frauen entzündet sich auch das Bauchfell (Peritoneum) sodass sich eine Peritonitis bzw. Bauchfellentzündung mit starken Unterbauchschmerzen einstellt. Frauen die eine Beckenentzündung hatten haben ein erhöhtes Risiko für Unfruchtbarkeit und ektope Schwangerschaften (außerhalb der Gebärmutter) was zu gefährlichen inneren Blutungen führen kann.



Infektionen im Abdomen können sich mitunter um die Leber herum konzentrieren. Diese Infektion Perihepatitis oder Fitz-Hugh-Curtis Syndrom genannt verursacht Schmerzen im rechten oberen Teil des Abdomen. Sie betrifft hauptsächlich Frauen.



Personen die analen Sex mit einem infizierten Partner praktizieren können Gonorrhö im Rektum bekommen. Diese Infektion verursacht in der Regel keine Symptome jedoch können Stuhlgänge schmerzhaft sein. Andere Symptome sind Verstopfung Jucken Bluten und Ausfluss aus dem Rektum. Die Region um den Anus kann rot und rau werden und der Stuhl kann mit Schleim und Eiter bedeckt sein. Wenn ein Arzt das Rektum mit einem Standardtubus (Anoskop) untersucht kann Schleim und Eiter auf den Rektumwänden sichtbar sein.



Oralsex mit einem infizierten Partner kann zu Gonorrhö im Rachen führen (Gonokokken-Pharyngitis). Bei diesen Infektionen entwickeln sich in der Regel keine Symptome jedoch können dabei Halsschmerzen auftreten.



Falls die Augen mit infizierter Flüssigkeit in Kontakt kommen kann sich Gonokokken-Konjunktivitis entwickeln die ein Anschwellen der Augenlider und eitrigen Ausfluss aus den Augen verursacht. Bei Erwachsenen ist häufig nur ein Auge betroffen. Neugeborene haben die Infektion normalerweise in beiden Augen. Wenn die Infektion nicht im Frühstadium behandelt wird kann sie zur Erblindung führen.



Gonorrhö bei Kindern ist normalerweise das Ergebnis von sexuellem Missbrauch. Bei Mädchen kann die Genitalregion (Vulva) gereizt rot und geschwollen sein und sie können vaginalen Ausfluss haben. Wenn die Harnröhre infiziert ist können Kinder hauptsächlich Knaben Schmerzen beim Wasserlassen haben.



In seltenen Fällen tritt eine disseminierte Gonokokken-Infektion (Arthritis-Dermatitis-Syndrom) auf. Diese kommt vor wenn sich die Infektion durch die Blutbahn in andere Körperteile insbesondere in die Haut und die Gelenke ausbreitet. Die Gelenke schwellen an werden druckempfindlich und extrem schmerzhaft und die Bewegungsfähigkeit ist eingeschränkt. Die Haut über den infizierten Gelenken kann warm und rot sein. Die Patienten bekommen üblicherweise Fieber fühlen sich allgemein krank und entwickeln Arthritis in einem oder mehreren Gelenken. Auf der Haut meist an den Armen und Beinen können kleine rote Flecken auftreten. Diese Flecken sind leicht schmerzhaft und unter Umständen mit Eiter gefüllt. Gelenk- Blut- und Herzinfektionen können behandelt werden aber das Abklingen der Arthritis kann sehr langsam vonstattengehen.





Septische Gonokokken-Arthritis ist eine Form der disseminierten Gonokokkeninfektion die eine schmerzhafte Arthritis verursacht. In der Regel werden dabei eines oder zwei große Gelenke wie z. B. Knie Knöchel Handgelenke oder Ellenbogen befallen. Die Symptome treten häufig plötzlich auf. Üblicherweise entwickelt sich Fieber. Die infizierten Gelenke sind schmerzhaft und geschwollen; die Bewegungen sind eingeschränkt. Die Haut über den infizierten Gelenken kann warm und rot sein.


einfache Erklärung



Der Tripper ist eine sexuell übertragbare Krankheit die durch das Bakterium Neisseria gonorrhoeae verursacht wird das häufig die Schleimhäute der Harnröhre des Gebärmutterhalses des Rektums und des Rachens oder die Membranen die den vorderen Teil des Auges bedecken (Bindehaut und Hornhaut) befällt.


Gonorrhö verbreitet sich normalerweise durch sexuellen Kontakt.


Die Infizierten haben einen Ausfluss aus dem Penis oder der Scheide und können häufigeren und dringenden Harndrang haben.


In sehr seltenen Fällen infiziert Gonorrhö die Gelenke die Haut oder das Herz.


Eine mikroskopische Untersuchung Anlegen einer Kultur oder DNA-Tests einer Ausflussprobe oder DNA-Tests des Urins können die Infektion nachweisen.


Antibiotika können die Infektion bekämpfen jedoch nimmt die Anzahl der Resistenzen gegen die zur Behandlung von Gonorrhö angewandten Antibiotika zu.


(Siehe auch Überblick über Geschlechtskrankheiten.)


Gonorrhö ist eine sehr häufige Infektionskrankheit. Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) schätzen dass in den Vereinigten Staaten jedes Jahr ungefähr 1 14 Millionen neue Infektionen auftreten. Im Jahr 2018 wurden den CDC 583.405 Fälle von Gonorrhö gemeldet.


Gonorrhö wird fast immer durch vaginalen oralen oder analen Sexualkontakt verbreitet. Nach einmaligem vaginalem Geschlechtsverkehr ohne Kondom liegt das Risiko einer Ansteckung von einer infizierten Frau zu einem Mann bei etwa 20 Prozent. Das Risiko einer Ansteckung von einem infizierten Mann zu einer Frau oder zu einem anderen Mann ist möglicherweise höher.


Wenn schwangere Frauen infiziert werden kann das Bakterium während der Geburt die Augen des Fötus befallen und beim Neugeborenen Konjunktivitis auslösen. In den meisten entwickelten Ländern wird jedoch eine Infektion vermieden weil alle Neugeborenen nach der Geburt routinemäßig mit einer aktiven Augensalbe behandelt werden.


Viele Menschen mit Gonorrhö haben auch andere Geschlechtskrankheiten wie eine Chlamydieninfektion Syphilis oder eine HIV-Infektion.


Wenn schwangere Frauen Gonorrhö haben kann es bei der Geburt zu einer Augeninfektion des Kindes kommen. Darum werden Neugeborene routinemäßig behandelt um dieser Infektion vorzubeugen.


Normalerweise verursacht Gonorrhö nur an den Stellen der ursprünglichen Infektion Symptome. Bei einigen Menschen verbreitet sich die Infektion durch die Blutbahn zu anderen Körperteilen insbesondere zur Haut und/oder zu den Gelenken.


Manche Männer (ungefähr 25 %) haben nur minimale Symptome. Die Symptome beginnen etwa 2 bis 14 Tage nach der Infektion. Männer entwickeln leichte Beschwerden in der Harnröhre (der Röhre über die der Urin von der Blase aus dem Körper gelangt). Anschließend folgen wenige Stunden später leichte bis starke Schmerzen beim Wasserlassen ein gelb-grünlicher eitriger Ausfluss aus dem Penis und häufiger Harndrang. Die Öffnung an der Spitze des Penis kann sich röten und anschwellen. Das Bakterium breitet sich manchmal bis zu den Nebenhoden aus (die spiralförmigen Röhren auf den Hoden) sodass das Skrotum anschwillt und druckempfindlich wird.


Manche Frauen (ungefähr 10 bis 20 %) haben minimale oder keine Symptome. Darum kann Gonorrhö nur im Rahmen eines Routine-Screenings oder nachdem ihr männlicher Partner mit einer Infektion diagnostiziert wurde festgestellt werden. Symptome beginnen typischerweise frühestens 10 Tage nach der Infektion. Manche Frauen entwickeln nur leichte Beschwerden im Genitalbereich und haben einen eitrigen Ausfluss aus ihrer Vagina. Andere Frauen haben jedoch schwerwiegendere Symptome wie häufigen Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen. Dazu kommt es wenn auch die Harnröhre infiziert ist.


Bakterien verbreiten sich normalerweise nach oben in den Genitaltrakt und infizieren die Leiter die die Eierstöcke mit der Gebärmutter verbinden (Eileiter). Diese Infektion Salpingitis genannt verursacht starke Unterbauchschmerzen insbesondere während des Geschlechtsverkehrs. Bei manchen Frauen entzündet sich auch das Bauchfell (Peritoneum) sodass sich eine Peritonitis bzw. Bauchfellentzündung mit starken Unterbauchschmerzen einstellt. Frauen die eine Beckenentzündung hatten haben ein erhöhtes Risiko für Unfruchtbarkeit und ektope Schwangerschaften (außerhalb der Gebärmutter) was zu gefährlichen inneren Blutungen führen kann.


Infektionen im Abdomen können sich mitunter um die Leber herum konzentrieren. Diese Infektion Perihepatitis oder Fitz-Hugh-Curtis Syndrom genannt verursacht Schmerzen im rechten oberen Teil des Abdomen. Sie betrifft hauptsächlich Frauen.


Personen die analen Sex mit einem infizierten Partner praktizieren können Gonorrhö im Rektum bekommen. Diese Infektion verursacht in der Regel keine Symptome jedoch können Stuhlgänge schmerzhaft sein. Andere Symptome sind Verstopfung Jucken Bluten und Ausfluss aus dem Rektum. Die Region um den Anus kann rot und rau werden und der Stuhl kann mit Schleim und Eiter bedeckt sein. Wenn ein Arzt das Rektum mit einem Standardtubus (Anoskop) untersucht kann Schleim und Eiter auf den Rektumwänden sichtbar sein.


Oralsex mit einem infizierten Partner kann zu Gonorrhö im Rachen führen (Gonokokken-Pharyngitis). Bei diesen Infektionen entwickeln sich in der Regel keine Symptome jedoch können dabei Halsschmerzen auftreten.


Falls die Augen mit infizierter Flüssigkeit in Kontakt kommen kann sich Gonokokken-Konjunktivitis entwickeln die ein Anschwellen der Augenlider und eitrigen Ausfluss aus den Augen verursacht. Bei Erwachsenen ist häufig nur ein Auge betroffen. Neugeborene haben die Infektion normalerweise in beiden Augen. Wenn die Infektion nicht im Frühstadium behandelt wird kann sie zur Erblindung führen.


Gonorrhö bei Kindern ist normalerweise das Ergebnis von sexuellem Missbrauch. Bei Mädchen kann die Genitalregion (Vulva) gereizt rot und geschwollen sein und sie können vaginalen Ausfluss haben. Wenn die Harnröhre infiziert ist können Kinder hauptsächlich Knaben Schmerzen beim Wasserlassen haben.


In seltenen Fällen tritt eine disseminierte Gonokokken-Infektion (Arthritis-Dermatitis-Syndrom) auf. Diese kommt vor wenn sich die Infektion durch die Blutbahn in andere Körperteile insbesondere in die Haut und die Gelenke ausbreitet. Die Gelenke schwellen an werden druckempfindlich und extrem schmerzhaft und die Bewegungsfähigkeit ist eingeschränkt. Die Haut über den infizierten Gelenken kann warm und rot sein. Die Patienten bekommen üblicherweise Fieber fühlen sich allgemein krank und entwickeln Arthritis in einem oder mehreren Gelenken. Auf der Haut meist an den Armen und Beinen können kleine rote Flecken auftreten. Diese Flecken sind leicht schmerzhaft und unter Umständen mit Eiter gefüllt. Gelenk- Blut- und Herzinfektionen können behandelt werden aber das Abklingen der Arthritis kann sehr langsam vonstattengehen.


Septische Gonokokken-Arthritis ist eine Form der disseminierten Gonokokkeninfektion die eine schmerzhafte Arthritis verursacht. In der Regel werden dabei eines oder zwei große Gelenke wie z. B. Knie Knöchel Handgelenke oder Ellenbogen befallen. Die Symptome treten häufig plötzlich auf. Üblicherweise entwickelt sich Fieber. Die infizierten Gelenke sind schmerzhaft und geschwollen; die Bewegungen sind eingeschränkt. Die Haut über den infizierten Gelenken kann warm und rot sein.


Mikroskopische Untersuchung und Laboranalyse eines Abstrichs


Bei mehr als 95 Prozent der infizierten Männer bei denen ein Ausfluss austritt kann Gonorrhö innerhalb einer Stunde diagnostiziert werden indem die Bakterien (Gonokokken) in Ausflussproben durch eine mikroskopische Untersuchung identifiziert werden. Tritt der Ausfluss aus berührt der Arzt mit einem Wattestäbchen oder einer Glasscheibe die Eichel um eine Probe zu entnehmen. Tritt der Ausfluss nicht aus führt der Arzt zur Probeentnahme ein kleines Wattestäbchen einen Zentimeter oder tiefer in die Harnröhre ein. Männer werden gebeten mindestens 2 Stunden vor der Probeentnahme nicht zu urinieren.


Die Identifizierung von Bakterien in einer Ausflussprobe des Gebärmutterhalses ist schwieriger. Das Bakterium kann nur bei ungefähr der Hälfte der infizierten Frauen nachgewiesen werden.


Die Probe (von der Harnröhre oder dem Gebärmutterhals) wird ebenfalls an ein Labor zur Kultivierung (Wachstum der Erreger) und für weitere Untersuchungen weitergeleitet. Diese Tests sind für beide Geschlechter sehr zuverlässig sie dauern aber länger als mikroskopische Untersuchungen. Vermutet der Arzt eine Infektion im Rachen Rektum oder der Blutbahn schickt er Proben davon zur Überprüfung an ein Labor.


Es können hochempfindliche Tests durchgeführt werden um die DNA von Gonokokken und Chlamydien (die häufig ebenfalls vorhanden sind) nachzuweisen. Labore können Tests auf beide Infektionen anhand einer einzelnen Probe durchführen. Bei manchen dieser Untersuchungen (sogenannten Nukleinsäureamplifikationstests) werden Methoden angewendet die die Menge des genetischen Materials der Bakterien erhöhen. Da diese Tests die Erkennung der Erreger erleichtern können dafür Urinproben verwendet werden. Darum sind diese Tests zweckmäßig für das Screening von Männern und Frauen die keine Symptome aufweisen oder nicht dazu bereit sind Proben von Flüssigkeiten aus ihren Genitalien entnehmen zu lassen.


Da viele Menschen mehr als eine Geschlechtskrankheit haben können Ärzte Proben von Blut und genitalen Flüssigkeiten auch auf andere Geschlechtskrankheiten wie Syphilis und eine HIV-Infektion untersuchen. Nach Chlamydieninfektionen wird ebenfalls gesucht.


Wenn ein Gelenk rot und geschwollen ist benutzen Ärzte eine Nadel um Flüssigkeit aus dem Gelenk zu entnehmen. Diese Flüssigkeit wird zur Kultivierung und für andere Tests eingesandt.


Bestimmte Personen ohne Symptomatik werden auf Gonorrhö untersucht da sie Merkmale eines erhöhten Risikos für diese Infektion aufweisen.


So werden zum Beispiel Frauen gescreent die nicht schwanger sind und auf die Folgendes zutrifft:


Unter 24 Jahre alt und sexuell aktiv


Geschlechtskrankheit in der Vergangenheit


Risikoreiches Sexualverhalten (z. B. wechselnde Partner kein regelmäßiger Kondomgebrauch oder Prostitution)


Partner der risikoreiches Sexualverhalten praktiziert


Schwangere werden bei der ersten Pränataluntersuchung und falls Risikofaktoren für eine Infektion vorliegen erneut im dritten Trimester gescreent.


Heterosexuelle Männer werden nicht routinemäßig untersucht es sei denn sie weisen ein hohes Infektionsrisiko auf beispielsweise wenn sie mehrere Sexualpartner haben sich in einer Klinik für Geschlechtskrankheiten behandeln lassen oder in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen werden.


Männer die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben werden nur gescreent wenn sie im vergangenen Jahr sexuell aktiv waren. Diejenigen mit einer HIV-Infektion mehreren Geschlechtspartnern oder Partnern die ihrerseits mehrere Partner haben werden häufiger untersucht.


Folgende allgemeine Maßnahmen können der Vorbeugung von Gonorrhö (und anderen Geschlechtskrankheiten) dienen:


Regelmäßige und korrekte Benutzung von Kondomen


Das Vermeiden unsicherer Sexpraktiken wie häufiger Wechsel der Sexualpartner oder Geschlechtsverkehr mit Prostituierten oder Partnern die andere Sexualpartner haben


Sofortige Diagnose und Behandlung der Infektion (um eine Ansteckung anderer Menschen zu vermeiden)


Identifikation der Sexualpartner/-innen infizierter Personen mit anschließender Beratung oder Behandlung dieser Sexualpartner


Sexuelle Abstinenz (anal vaginal oder oral) ist der zuverlässigste Weg zur Vorbeugung von Geschlechtskrankheiten der jedoch häufig unrealistisch ist.


Antibiotika Ceftriaxon und Azithromycin


Testen und Behandlung der Sexualpartner


In der Regel wird den Patienten mit Gonorrhö eine Einzelinjektion des Antibiotikums Ceftriaxon in einen Muskel verabreicht und eine Einzeldosis Azithromycin zum Einnehmen gegeben. Mit Ceftriaxon werden zwar die meisten Patienten in den USA geheilt aber parallel dazu wird Azithromycin mit Ceftriaxon gegeben weil diese verhindern können dass die Gonokokken gegen die Behandlung resistent werden. Außerdem tötet Azithromycin auch Chlamydien ab mit denen die Patienten mit Gonorrhö häufig infiziert sind.


Wenn sich die Gonorrhö auf dem Blutweg ausgebreitet hat werden die Patienten normalerweise in einem Krankenhaus mit intravenösen oder intramuskulären Antibiotika behandelt.


Wenn Symptome nach der Behandlung zurückkehren oder bestehen bleiben könnten Ärzte Proben zur Kultivierung entnehmen um festzustellen ob diese Menschen geheilt sind und um möglicherweise Tests durchzuführen um zu untersuchen ob die Gonokokken gegen die benutzten Antibiotika resistent sind.


Menschen mit Gonorrhö sollten nicht sexuell aktiv sein bis die Behandlung abgeschlossen ist um eine Ansteckung von Sexpartnern zu vermeiden.


Alle Partner die in den letzten 60 Tagen sexuellen Kontakt mit einer infizierten Person hatten sollten auf Gonorrhö und andere Geschlechtskrankheiten untersucht werden. Wenn die Tests positiv sind sollten sie behandelt werden. Sexualpartner die innerhalb der vorangegangenen 2 Wochen mit Gonorrhö in Kontakt gekommen sind werden behandelt ohne die Testergebnisse abzuwarten.


Beschleunigte Partnertherapie ist eine Möglichkeit die Ärzte gelegentlich anwenden um die Therapie von Geschlechtspartnern zu erleichtern. Bei dieser Herangehensweise wird den Patienten mit Gonorrhö ein Arzneimittelrezept für ihre Partner ausgehändigt. So benötigt der Sexualpartner keine ärztliche Beurteilung um mit der Behandlung zu beginnen. Es ist allerdings besser einen Arzt aufzusuchen da er den Partner auf eine Arzneimittelallergie und das Vorhandensein weiterer Geschlechtskrankheiten untersuchen kann. Wenn aber eine ärztliche Konsultation des Partners wenig wahrscheinlich ist ist die beschleunigte Partnertherapie nützlich.


Centers for Disease Control and Prevention: Gonorrhö (Tripper)
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